Österreichs dokumentierte Geschichte reicht bis in das Zeitalter der Neandertaler zurück. In Niederösterreich befinden sich einige Fundstätten, aus denen auch die berühmte Figur die Tanzende Nanny geborgen wurde. Der nächste Fund stammt aus der Kupferzeit, aus dieser wurde der Ötzi gefunden. Zwischen dem 3. und 1. Jahrhundert vor Christi wurden die ersten Siedlungen in Österreich errichtet, und in der Gegend um Hallstatt wurden die ersten Salzvorkommen abgebaut.
Dass das heutige Gebiet Österreichs schon immer sehr beliebt war, wird durch die Tatsache bezeugt, dass bereits die Römer dieses Reich besetzten. Nach dem Ende des Römischen Reiches drangen nach Österreich die Bajuwaren, die Alemannen, die Slawen und Awaren ein. Ab dem zehnten Jahrhundert wurden dann die ersten Herzogtümer gegründet, die sowohl das heutige Gebiet umfassen als auch den gleichen Namen trugen, z.B. Kärnten.
Eine große Rolle spielte in den nachfolgenden Jahrhunderten der Einzug der Habsburger, die das Gebiet Österreichs immer weiter ausdehnten. Im Jahr 1804 wurde das Kaisertum Österreich gegründet und Franz I war der erste Kaiser. Das zweite Kaisertum wurde gegründet, als die Herrschaft Napoleons über Österreich beendet war. Nach dem ersten Weltkrieg wurde der damalige Staat Deutschösterreich in eine Republik umgewandelt. Als Folge davon wurde im Jahr 1919 der Adel abgeschafft und die Angehörigen dessen mussten sich zu normalen Bürgern bekennen.